27.01.2015

Der Schwimmteich im Winter

Die Natur … ein kleines Wunder. Im Winter passieren in manchen Gärten ganz wundersame Dinge. Schnee liegt wie Staubzucker auf Gräsern und Schilf. Licht glitzert und bricht sich in den Eiskristallen. Die Pflanzenlandschaft erstarrt unter Eis und Schnee. Und mitten in dieser Märchenlandschaft spiegelt sich in einer gefrorenen Wasserfläche die kalte Wintersonne. Auf dem Eis sieht man die Spuren, die Schlittschuhkufen im Eis hinterlassen haben. 

Obwohl die Pflanzen in dieser Zeit Winterruhe halten und großteils geschnitten wurden, sind sie immer noch ein wundervoller Blickfang. Dies ist im Winter der große Vorteil eines naturnahen Badeteiches gegenüber einem Swimmingpool. Gerade in der kalten Jahreszeit bietet ein Teich einmalige Gartenausblicke sowie Möglichkeiten, die man früher im eigenen Garten nie hatte. 

So kann ein Schwimmteich in manchen Wintern so zufrieren, dass sogar Schlittschuhlaufen möglich wird. Für alle großen und kleinen Kinder bedeutet das unendlich viel Spaß "mitten auf dem Wasser". Aber nicht nur die Kinder haben ihren Spass – gerade bei Hotelanlagen sind die Kleinbadeteiche oft so ausgelegt, dass im Winter das Eistockschiesen als zusätzliche Attraktion angeboten werden kann. Lässt man die Technik über den Winter laufen, unterbindet man das Zufrieren der Wasserfläche. Ein gerade bei Hotelanlagen beliebt – nun kann der Kleinbadeteich für die Saunabesucher zum wahren Vergnügen werden.

19.01.2015

Die Biologie eines Schwimmteiches

Schwimmteiche und Naturpools erfreuen sich allgemein zunehmender Beliebtheit. Sie bereichern die Gartenarchitektur und bieten zahlreichen Lebewesen im und am Wasser einen neuen Lebensraum. So schaffen die Besitzer eines Gartenteiches nicht nur eine optische Verschönerung, sondern auch eine ökologische Nische für viele Tiere und Pflanzen. In natürlichen gesunden Gewässern besteht ein stabiles biologisches Gleichgewicht.

Verschiedene Pflanzen, Kleinstorganismen, Fische und Mikroorganismen sind über das so genannte Nahrungsnetz voneinander abhängig. Jeder äußere Eingriff auf einzelne Glieder der Gemeinschaft wirkt sich zwangsläufig auf alle Lebewesen dieses Ökosystems aus. Ein natürliches Ökosystem ist innerhalb bestimmter Grenzen in der Lage, Störungen abzupuffern. Künstliche Ökosysteme, wie z. B. Gartenteiche mit künstlichem Fischbesatz, können schon durch kleine Störungen dauerhaft aus dem biologischen Gleichgewicht gebracht werden.

Die meisten Probleme in einem Schwimmteich/Naturpool lassen sich auf zu hohen Nährstoffgehalt zurückführen. Der daraus resultierende Zustand der Überdüngung, vom Fachmann auch Eutrophierung genannt, führt zu einer Algenblüte mit grasgrünem Wasser und trübt die Freude des Gartendeichbesitzers im wahrsten Sinne des Wortes.

Zunächst wirkt sich das nicht negativ auf die Lebewesen des Teiches aus. Die Algen produzieren während ihres Wachstums Sauerstoff, der dann in das Wasser abgegeben wird. Nach einer Zeit von einigen Tagen bis Wochen sterben die Algen ab und sinken zu Boden. Auf dem
Weg dorthin und im Bodenbereich selber werden sie von Kleinstlebewesen und Mikroorganismen
(Bakterien und Pilzen) „gefressen“. Diese Organismen legen nur einen geringen Teil der Nährstoffe in ihrer eigenen Biomasse fest, der Rest wird an das umgebende Wasser abgegeben. Der gesamte Abbauprozess wird als Mineralisation bezeichnet.

Die Mineralisation aber verbraucht die gleiche Menge an Sauerstoff wie die Algen vorher einmal produziert haben. Der Sauerstoffgehalt im Wasser nimmt rapide ab, so dass die Wasserorganismen ersticken. An diesem Punkt ist der Gartenteich in einem Zustand, aus dem er sich mit eigener Energie nicht mehr befreien kann. Um das „Sterben“ durch Sauerstoffmangel zu vermeiden, werden häufig Umwälz- oder Springbrunnenanlagen für die Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff eingesetzt. Die Sauerstoffzufuhr von außen kann nur das „Sterben“ der Wasserlebewesen verhindern, während die unerwünschte Trübung und Grünfärbung des Teiches unverändert bestehen bleibt.

22.12.2014

Video-Rückblick 2014 Teil 3

Heute gibt es den dritten und letzten Teil unseres Videorückblicks auf das Jahr 2014:

15.12.2014

Video-Rückblick 2014 - Teil 2

Heute zeigen wir Euch den zweiten Teil unseres Video-Rückblicks auf das Jahr 2014:


13.12.2014

Video-Jahresrückblick 2014 - Teil 1

Auch von uns gibt es einen Jahresrückblick auf 2014 und zwar als Serie von Videos. Wir zeigen Euch die schönsten Teiche, die lustigsten Momente und Blicke hinter den Vorhang einer Teichbaufirma:


 

09.12.2014

Der letzte Teich der Woche 2014

Als letzten Teich der Woche für das heurige Jahr zeigen wir Ihnen ein sehr großes Projekt in Bayern; allein der Steg des Schwimmteiches ist 150 m2 groß!








21.10.2014

Teich der Woche 43/14

Servus Hedi, da ist die Alex – bei unserem letzten Klassentreffen hast erzählt, dass Du
Schwimmteiche baust – wir hätten auch gerne in unserem Garten einen realisiert … !

Baujahr: 2009
Bauzeit: 14 Arbeitstage







17.10.2014

Teich der Woche 42/14

Sie haben bei Familie X in München den Schwimmteich errichtet. Ich hätte gerne bei mir im Garten
ein ähnliches Projekt realisiert. Können wir uns kurzfristig treffen ? …

Baujahr: 2012
Bauzeit: 18 Arbeitstage





10.10.2014

Teich der Woche 41/14

Vor 16 Jahren haben wir diese Idylle errichtet. Heute werden diese Teich kaum noch gebaut, da durch die Bauweise – große Findlingssteine trocken geschlichtet – viel Platz benötigt wird und die Reinigung sehr aufwendig ist. Die Kunden würden Ihren Schwimmteich jedoch niemals mehr hergeben oder dessen Bauweise ändern.









29.09.2014

Teich der Woche 40/14

Der heutige Teich der Woche wurde von uns in Lienz, Osttirol gebaut und erst vor wenigen Tagen an die neuen Besitzer übergeben:





22.09.2014

Teich der Woche 39/14

Aus einem Swimmingpool wurde ein Schwimmteich mit größzügiger Biotopfläche und Kneipp-Pfad....

Baujahr: 2011
Bauzeit: 20 Arbeitstage





17.09.2014

Teich der Woche 38/14

Vor nun mehr 15 Jahren haben wir dieses Projekt realisiert und es findet noch immer größte Beliebtheit beim Kunden ….





03.09.2014

Teichpflege im Herbst

Der Herbst ist auch für Teich- oder Naturpool-Besitzer eine wundervolle Jahreszeit: Der Badeplatz im Garten zeigt sich umrahmt von vollen herbstlichen Farben und die spätsommerliche Sonne spiegelt sich auf der Wasseroberfläche. Aber trotz aller Schönheit, die ein sonniger Herbst bietet, muss an die notwendigen Servicearbeiten gedacht werden.

Pflanzenrückschnitt und Teichservice sind die wichtigsten Elemente der Pflege. Der Pflanzenrückschnitt sorgt für üppigen Wuchs im nächsten Frühjahr. Der richtige Zeitpunkt für diese Maßnahme variiert je nach Pflanzenart. So sollten Unterwasserpflanzen immer schon im Hochsommer gestutzt werden.

Der Rückschnitt der Sumpfpflanzen erfolgt jedoch jetzt im Herbst. Die Schnitte lassen sich am besten mithilfe einer sehr gut geschärften Gartenschere etwa zwanzig Zentimeter über dem Teichboden durchführen. Kurze schnelle Bewegungen verhindern, dass die Unterwasserpflanzen, die nur zarte Wurzeln bilden, gänzlich ausgerissen werden. 

Wasserpflanzen, die den Winter über aufrecht und standfest sind, können als Winterschmuck stehen bleiben. Besonders Röhrichtpflanzen bieten Insekten ein Winterquartier und erhöhen mit ihren hohlen Halmen den Gasaustausch unter einer Eisdecke.

Grundsätzlich sollten abgestorbene Blüten, Früchte und Äste, die in den Teich fallen, das ganze Jahr über mit Hilfe eines Keschers abgefischt werden. Das an der Wasseroberfläche liegende Pflanzenmaterial erhöht punktuell die Wassertemperatur und kleine Algenpolster sind die Folge.

Alle drei bis fünf Jahre sollte beim Schwimmteich allerdings ein „großer Service“ von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Regenerationszone gelegt. Biologische Abbauprozesse führen im Laufe der Jahre zur Anreicherung einer Sedimentschicht. Um zu verhindern, dass sauerstoffarme Bereiche entstehen, ist es erforderlich, diese Schlammschicht abzusaugen, abgestorbene Pflanzenreste zu entfernen und den Bereich mit Teich- oder Frischwasser zu spülen. Das abgepumpte Wasser kann aufgrund des Nährstoffgehaltes als Dünger für den Garten verwendet werden.

Der große Vorteil eines Naturpools ist der Wegfall der Entleerung über den Winter. Darüber hinaus wird auch die Technik nicht ausgebaut. Das spart große Wassermengen und bietet zudem einen bisher nicht gekannten Komfort, da die Einwinterung des Pools nicht viel länger als eine halbe Stunde dauert. Dazu gehört das Entfernen der Leiter die Rückspülung des Filters, das Entleeren der Filterpumpe, die Entfernung der Skimmerklappe, das Anbinden von Eisdruckpolstern (sofern die Bauweise dies notwendig macht) und die Lagerung des Filter über den Winter.

Ob die Pflege nun vom Fachbetrieb durchgeführt wird oder einfache Arbeiten selbst erledigt werden, das Gestaltungselement Wasser bleibt bei einer natürlichen Badeanlage immer ein Teil des Gartens und spiegelt alle Jahreszeiten wider.

01.09.2014

Teich der Woche 36/14

Der heutige Teich der Woche wurde im letzten Jahr in Reichenhall von uns gebaut: